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Archiv für die Kategorie „Nord Indien“

Nach 4 Tagen Delhi waren wir von der Stadt und seiner Menschenmaßen erst einmal gesättigt. Unser nächster Weg führte uns mit dem Bus in Richtung Norden. Tags zuvor hatten wir uns das Ticket besorgt und noch schell unser Eqipment überprüft und fehlende Teile in der Stadt, so weit es ging ergänzt.

Auch freuten wir uns auf etwas mehr Kühle in den Bergen, in Delhi hatten wir in den letzten Tagen ca 47°c und 95% Luftfeuchtigkeit, alles wurde zur harten Arbeit, beim Nachdenken angefangen!

Die Fahrt mit dem Bus entwickelte sich zu einer wirklichen Abenteuerreise, alles etwas gewöhnungsbedürftig. Wir waren mit zwei Engländern die einzigen vier Treveler in diesem Bus. Die beiden Engländer waren für ein Britisches Musiklable unterwegs um neue Musikrichtungen und Eindrücke zun sameln.

Als kleienr Tipp kann man sagen dass es Vorteilhaft ist wenn man im Hinteren Teil eines indischen Busse sitzt als auch auf der Seite die dem Strasengraben zugewendet ist, nach dem Motto, Sicherheit geht vor!

Der Hintergrung dafür ist dass das indische Strassennetz in der Hauptsache aus einer Fahrspur in jede Richtung besteht. Nun  auf dieser einzigen Spur bewegt sich vom Ochsenkarren über Cameltreiber, Fahradfahrer und Ritschkafahrer so zimmlich alles was Räder oder Beine hat.

Hierdurch ist der Bussfahrer in einem strändigen Überholvorgang, die doch manch einem den Magen kontinuirlichen Reizzustand versetzt, nichts für schwache Nerven!

Die Fahrt, so hatte man uns gesagt dauer so ca 18 Stunden, wenn nichts dazwischen kommt. Oh das kann ja lustig werden haben wir uns gedacht, der Bus in einem Zustand, den würden wir in Old Germany nur noch in der Schrottpresse plazieren . Hier ist ja garantiert mit Verlängereung der Fahrt zu rechnen!

Nach 12 Stunden Fahrt hatte man sich an die ” Bedingungen” schon etwas gewöhnt, man hatt es dann doch etwas lockerer genommen, der Mensch passt sich an, auch mit seinen Ängsten lernt er um zu gehen!

Kaum ausgedacht haben wir das Himalaya Vorgebirge erreicht und wir bekamen mit jedem gefahrenen Meter eine Höhenzulage, was auf der einen Seite sehr angenehm war da es kühler wurde, auf der anderen Seite wurde mit jedem Höhenmeter auch die Strasse wesentlich schmäler mit der Zulage dass bei grobem Fehlverhalten des Fahrers, der Bus bei seinen Brüdern im Tal plaziert wäre. Schluchten von ca 200m ohne Absicherung waren die Regel!

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